Monatsarbeiten Gemüse

Ernten aller verbliebenen Gemüse. Wurzelgemüse unbedingt an frostfreien Tagen ausgraben.

Lagerobst und –gemüse regelmäßig kontrollieren. Jeden frostfreien Tag zum Lüften des Kellers nutzen. Gemüse mit Faulstellen muss man sofort verbrauchen.

Den Gemüsegarten für das kommende Jahr planen. Fruchtfolgen bedenken.

Kaltkeimer können gesät werden. Die Gefäße stellen Sie an einen schattigen Platz ins Freie.

Damit Grünkohl durch scharfe Ostwinde nicht braun wird, gibt man ihm eine leichte, luftige Decke aus Fichtenzweigen oder anderem Abdeckmaterial.

Monatsarbeiten Obst

Nur schwach wachsende Obstbäume werden in den nächsten Wochen geschnitten. Starke Wachser sind durch einen Rückschnitt ab Mitte März/April im Wachstum zu bremsen, wenn sich schon viel Saft in den wegzuschneidenden Astteilen angesammelt hat. Dadurch erfolgt ein schwächerer Austrieb.

Was darf im Dezember noch durchgeführt werden?

Welche Arbeiten sich im Dezember noch durchführen lassen, hängt ganz von der Witterung in diesem Jahr ab.

Ein spätes Umgraben des Bodens kann Schneckeneier freilegen, die dann vertrocknen. Unter die im Spätherbst in Beete gestellten Obststeigen legen die Schnecken ihre Eier. Steigen umdrehen und die Eier vertrocknen!

Ist der Boden offen, können noch sommergrüne Laubgehölze gepflanzt werden.

Verkahlte Hecken stark zurückschneiden und dadurch den Austrieb im Frühjahr anregen.

Kirschzweige schneiden, in lauwarmes Wasser legen und in der Vase zum Blühen bringen. Auch Forsythien und Dirndlstrauch lassen sich vortreiben, wenn es bereits gefroren hat.

Zimmerpflanzen sind nun wieder der trockenen Heizungsluft ausgesetzt. Wenn möglich, öfter besprühen.

 

Schnittrosen

Schnittrosen halten sich lange in der Vase, wenn folgendes beachtet wird:

Rosen nach dem Einkauf sofort mit Wasser versorgen

Stilenden schräg anschneiden

Handwarmes Wasser verwenden

Schnittblumennahrung richtig dosieren

Rosenlaub soweit entfernen, dass es nicht im Wasser steht

Rosenstrauß vor direkter Sonne und Zugluft schützen.

Christen-Symbol Kirsche

Von den zahlreichen Kirschbaum-Bräuchen übrig geblieben sind die Barbarazweige: Kirschzweige, die am Tag der Heiligen Barbara, dem 4. Dezember geschnitten und in der Wohnung ins Wasser gestellt werden, blühen zu Weihnachten. In der christlichen Symbolik wurde die Kirsche zu einer verbotenen, sündigen Frucht erklärt. Dass auf Tizians Bild „Die Madonna mit den Kirschen“ Maria mit Kirschen dargestellt ist, bedeutet gemäß der alten Kirchensymbolik: sie hat die Sünde auf sich genommen und durch ihre eigene Reinheit in Gutes verwandelt.